Mustafa Privat :I: Rex :I: Gismo :I: Tervueren :I: Infos zum Züchter :I: Links

Viele von meinen Schülern, Workshopern und Freunden
kennen meine Leidenschaft zu großen Hunden.
Leider muss ich euch mitteilen, dass unser Rex über die große
Regenbogenbrücke gegangen ist.

Rex war einer der kuscheligsten und verschmusten Schäferhunde
die ich kannte und wir vermissen ihn sehr. Wenn man an ihn denkt
o. von ihm redet lachen wir und vergießen auch noch Tränen.

Wir Kinder wuchsen daheim schon sehr Zeitig mit Hunden auf.
Unser erster war noch etwas kleiner ein Puli (Ungarischer Hirtenhund).
Eiko lief uns im Alter von 3 Jahren zu und wir verbrachten tolle Tage,
Kuscheln, Gassi gehen, Toben und ihn Einfangen. Er liebte es auszubüxsen
um die Pferde vom Nachbar schräg gegenüber zu besuchen.
Er sah  demnach auch so aus.


Am 18.1.1998 erblickte ein kleiner Schäferhundwelpe das Licht der Welt und
wurde in das Tierheim in Wesendhal abgeben. Wir waren über 1 Jahr ohne Hund
und wir gingen auf suche und fanden  in Wesendhal unseren Rex. Er war 13 Wochen
alt und hatte plüschiges nasses Fell und sah aus wie eine arme Hyäne. Wir verliebten uns
und nahmen den kleinen Rakker Heim. Im Heim erzählte man uns er wäre ein
Schäferhund-Mix Atltdeutsch eventuell und noch irgendwas anderes.

die 1. Nacht für Rex war ungewohnt. Kein Rudel mehr da, keine Geschwister und
er weinte. Ich legte mich zu ihm auf seinen Platz im Flur.
Das ging 2 Nächte so, irgendwann dachte ich so O. K.  ich lass die Tür auf, so kann
er mich hören und zu mir kommen wenn er mag oder im Flur schlafen. Tja und es war
dann ruhig. Er kam zu mir und schlief eine Weile und ging später raus und schlief da weiter.

Hundeerziehung bzw. Welpenerziehung gleich Kindererziehung.

Ich stellte mir für 2 Wochen nachts den Wecker, das ich alle 3 Std. aufstehe um mit ihm Puscherchen zu gehen. So war er innerhalb von einigen Tagen Stubenrein
und ich verlängerte die Zeitabstände.

Jule ging zur Schule und Rex ging in meine Schule. Tagsüber tobten wir rum und er bekam
seine Ausbildung. Dank guten Büchern wusste ich was zu machen ist und ich
erzog unseren Dicken liebevoll mit viel Spaß und Gehorsam. Fährten erschnüffeln, Jule erschnüffeln und finden und auch mich. Wir hatten jede Menge Spaß, beim spazieren gehen, baden im Sommer, toben und wenn man mal traurig war, dann war unser Rex da.

Als er den Dienstag nach Ostern 2010 von uns ging, kamen alle diese Erinnerungen
wieder hoch und auch jetzt beim schreiben fällt es einen schwer.

Ich googlte  und durch Zufall fand ich ein Bild von einem Schäferhund,  der mit
unserem Dicken viele Ähnlichkeiten hatte.

Rex war also ein Mix aus einem deutschen  und belgischen Schäferhund.
Die belgische Rasse war sehr dominant in ihm, z. B. von seinen Wesenszügen, Intellekt, Körperbau und Fellstruktur.  Ich holte mir viele Infos zu den Belgiern und in mir wuchs der Wunsch, der nächste Hund ist ein Belgier.  In Westdeutschland fand ich viele Züchter und irgendwann fand ich auch hier in Berlin-Brandenburg 2 Züchter.
Ich nahm zu einem Kontakt auf, der hier in meiner Nähe sogar lebt.

Tja und der Züchter hatte Welpen. Ich besuchte die Züchterin und sah einen kleinen coolen
Prinzen sitzen. Er ist der größte aus dem Wurf und mein Herz sagte JAAA.

Musti ist nun wieder ein Wauzi-Papa und neben der Tanzerei, nehme ich mir wieder viel
Zeit für meinen kleinen Rakker. Es gibt nichts Schöneres als einen kleinen Welpen aufwachsen zu sehen, ihn zu Erziehen und Dusseligkeiten gemeinsam auszuhecken um Später wenn er groß ist in ihm einen tollen Gefährten und Freund zu haben.

Unser Prinz heißt: „Gismo“ – Olsen vom Silberstreif
Tervueren Rasse, die Mega Intelligent ist und gefördert werden will in Spiel, Spaß und Erziehung.

Seit 1998 ist ja nun viel passiert in der Hundeerziehung bzw. durch Internet bekommt man viel mit was es alles neues gibt und die Möglichlkeiten für einen Welpen und großen Hund.

Es gibt Dog Dancing, was einfach nur witzig aussieht und jede Menge Fun machen muss.
Also wird Gismo mit mir tanzen lernen…….

Der Saidi mal anders  :-) !